Youthpart #lokal – kommunale Jugendbeteiligung

Kommunen erproben Jugendbeteiligung im Internet. Die Initiative Youthpart #lokal – kommunale Jugendbeteiligung begleitet ausgewählte Kommunen bei der Einführung neuer Methoden der ePartizipation.

Mit Youthpart #lokal – kommunale Jugendbeteiligung erproben sieben Kommunen von 2013 bis 2014 neue internetbasierte Verfahren (ePartizipation), um Jugendliche an kommunalen Prozessen zu beteiligen. Die Verantwortlichen vor Ort entwickeln hierfür Steuerungs- und Kooperationsstrukturen und setzen damit den Rahmen für eine vernetzte Jugendpolitik.

Gerade strukturschwache Regionen brauchen die lebendige Beteiligung von Jugendlichen. Untersuchungen wie die SINUS-Studie zeigen, dass junge Menschen sich durchaus für gesellschaftliche Fragen in ihrem Umfeld interessieren, sie formulieren Bedürfnisse und suchen Lösungen für Probleme in der Kommune. Jedoch können sie mit den gängigen Formen von Information und Beteiligung häufig nichts anfangen.1 Netzbasierte Verfahren dagegen orientieren sich an ihrer Lebensrealität. Sie bieten Zugänge, sich schnell und unkompliziert einzubringen und mitzugestalten.

Mit Youthpart #lokal – kommunale Jugendbeteiligung möchten Kommunen junge Menschen zwischen 12 und 20 Jahren an politischen Entscheidungen beteiligen. Dabei werden die Kommunen durch Projektmittel in Höhe von 10.000 Euro unterstützt.

In mehreren Modellkommunen wird das Projekt umgesetzt. Dazu gehören unter anderem Rathenow in Brandenburg, Jüchen in Nordrhein-Westfalen, das rheinland-pfälzische Offenbach an der Queich, die sächsische Gemeinde Oschatz, sowie der Kyffhäuserkreis und Saalfeld in Thüringen.

Youthpart #lokal – kommunale Jugendbeteiligung ist eine Initiative der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung gemeinsam mit IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V., gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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