Medien und Partizipation: Leitfaden "Kommunale Jugendbeteiligung in der digitalen Gesellschaft" erschienen

02.12.2014 – Was verändert es, wenn das Smartphone als Alltagsgegenstand nicht mehr wegzudenken ist? Und wie spiegelt sich diese Mediennutzung im politischen und ehrenamtlichen Engagement von Jugendlichen wider?

Diesen und weiteren Fragen widmen sich die Initiativen youthpart und youthpart #lokal. In einem Kompetenz-Netzwerk werden gemeinsam internetbasierte Beteiligungsmöglichkeiten für Jugendliche entwickelt. Ziel ist es, ePartizipation als wirkungsvolle, jugendgerechte und zeitgemäße Form der Beteiligung zu etablieren.

Wie können zeitgemäße Formen der Jugendbeteiligung die Potenziale der Digitalisierung nutzen? Wie kann hierdurch die Teilhabe junger Menschen verbessert werden? Welche Erfahrungen gibt es dazu bereits im In- und Ausland? Wie kann onlinebasiert Jugendbeteiligung auf kommunaler Ebene ausgestaltet werden?

Beispiele für solche Jugendbeteiligungsverfahren gibt es hier auf der Plattform www.ypart.eu, die im Rahmen yon youthpart entwickelt wurde und Trägern, Kommunen oder anderen Interessierten für ihre Beteiligungsprojekte zur Verfügung steht.

Ergebnisse der beiden Initiativen wurden in der Broschüre "Kommunale Jugendbeteiligung in der digitalen Gesellschaft – ein Leitfaden" zusammengefasst.

Mehr als die Hälfte der Jugendlichen ist manchmal genervt von der Fülle eingehender Nachrichten. Trotzdem befürchtet jeder Vierte, etwas zu verpassen, wenn das Handy oder Smartphone ausgeschaltet ist. Dies sind Ergebnisse der JIM-Studie 2014 (Jugend, Information, (Multi-) Media) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest, die am 28.11.2014 in Mannheim vorgestellt wurde.

Foto: Piero Chiussi/dkjs

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