Camp+ startet in Sachsen-Anhalt

31.01.2013 – In Sachsen-Anhalt haben die Winterferien begonnen und für 60 versetzungsgefährdete Schülerinnen und Schüler das erste Lerncamp in Schierke (Oberharz).

„Wir wollen mit den Lerncamps ein weiteres Instrument gegen Schulversagen an den Start bringen. Dabei geht es darum, den Schülerinnen und Schülern neue Lernwege aufzuzeigen und so die Motivation für den Schullalltag zu wecken, um das Schuljahr erfolgreich zu meistern", so Kultusminister Stephan Dorgerloh. Anders als in der Schule lernen die Jugendlichen in Kleingruppen und werden individuell gefördert. Die pädagogische Arbeit orientiert sich außerdem an den Interessen, Ideen und Fähigkeiten der Schüler, die wiederum motivierter sind und Spaß am Lernen entdecken.

In erster Linie richtet sich das „Camp+ – Durchstarten zum Schulerfolg“ an Schülerinnen und Schüler, die Unterstützung beim Sprung in die nächste Klasse brauchen. Bis zum 10. Februar frischen die 7.- und 8.-Klässler Schulstoff in den Kernfächern Deutsch, Mathe und Englisch auf.

„Die Arbeit in konkreten Projekten soll den Schülerinnen und Schülern die Freude am Lernen zurückgeben. In Natur- oder Sprachprojekten müssen die Jugendlichen rechnen, schreiben und Englisch sprechen. Aus unseren Camps in anderen Bundesländern wissen wir, dass sie fachlich gestärkt an ihre Schulen zurückkehren“, sagt Dr. Heike Kahl, Geschäftsführerin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. So werden die Camps der DKJS bereits seit einigen Jahren erfolgreich in Sachsen und Hessen angeboten.

Der Minister will sich am 8. Februar selbst ein Bild vor Ort machen und besucht die Schülerinnen und Schüler sowie die Pädagogen im Camp.

Die Lerncamps sind angebunden an das Programm „Schulerfolg sichern“. Hier sind in den letzten vier Jahren starke Netzwerke und Kooperationen von Schulen und Trägern der freien Jugendhilfe entstanden. Davon profitieren auch die Camps.

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