Richtung Schulerfolg: Kultusminister besucht camp+ in Sachsen-Anhalt

12.02.0213 – 60 Schülerinnen und Schüler haben sich in den Winterferien im camp+ auf ihre Versetzung vorbereitet. Dass die Jugendlichen vor allem viel Motivation gewonnen haben, davon überzeugte sich Kultusminister Stephan Dorgerloh persönlich.

Lernen im camp+ ist nicht wie Lernen in der Schule: In eigenen Projekten bauen die Jugendlichen Modelle, zeichnen Comics oder sprühen ihr Porträt auf eine Leinwand. Fast nebenbei erklärt sich dabei Bruchrechnung oder die Sache mit der Kommasetzung.

„Wir wollen mit den Lerncamps ein weiteres Instrument gegen Schulversagen an den Start bringen. Dabei geht es darum, den Schülerinnen und Schülern neue Lernwege aufzuzeigen und so die Motivation für den Schullalltag zu wecken, um das Schuljahr erfolgreich zu meistern", sagt Kultusminister Stephan Dorgerloh.

„Die Erfolge kommen en passant, wenn wir die Schüler da abholen, wo sie Stärken haben“, erklärt Campleiter Andreas Edhofer. Das zeigen auch die fünf Jahre Lerncamps der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Hessen. Regelmäßig schaffen danach 80 Prozent der Jugendlichen den Sprung in die nächste Klasse.

Und auch die Schülerinnen und Schüler selbst sind voller Elan und stolz auf das, was sie in der kurzen Zeit erreicht haben. „Man macht das, damit man die Schule schafft“, so ein Campteilnehmer. Auf die Frage, was er denn mitnimmt aus dem Lerncamp, antwortet er: „Motivation!“

Camp+ wird gefördert durch Mittel des Europäischen Sozialfonds und des Kultusministeriums Sachsen-Anhalt.

Foto: Martin Altmann

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