Sachsen-Anhalt hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesteckt: Bis 2013 soll sowohl die Zahl der Klassenwiederholungen halbiert werden wie auch die Quote der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss auf 8,6 Prozent sinken. Dazu wird im Rahmen des Programms „Schulerfolg sichern“ ein ganzes Maßnahmenbündel geschnürt.

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16.12.2013 – Zahlen, Daten, Klarheit? Am 28. November fand im Rahmen des Programms "Schulerfolg sichern!" der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung ein Fachtag zum Thema Bildungsmonitoring statt. Gefragt wurde: Woher wissen wir, was wir brauchen? In einem Rückblick mit vielen Materialtipps und weiterführenden Links lesen Sie, welchen technischen Support sich der Landkreis Osnabrück beschaffen hat, was es bei der Erstellung von Bildungsberichten zu beachten gibt, warum der politische Rückenwind so wichtig ist und wo der Bildungsmonitorer des Landkreises Barnim  bestehende Daten gefunden hat.
Foto: Piero Chiussi/DKJS

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Bildung ist mehr als Schule – Resumee des Fachtags „Bildungsbüros als zentraler Bestandteil kommunaler Strategien für Schulerfolg"

31.10.2013 – „Schulerfolg sichern – und zwar gemeinsam.“ Unter diesem Motto engagieren sich in Sachsen-Anhalt seit 2009 Schulen, Jugendhilfe, kommunale Verwaltung, pädagogische Fachkräfte und wissenschaftliche Begleitung im Landesprogramm „Schulerfolg sichern!“ Auf dem Fachtag im September diskutierten Landtagsabgeordnete, freie Träger, Dezernentinnen und Bürgermeister, wie es gelingen kann, wenn sich vor Ort alle Bildungsakteure vernetzen, um gemeinsam Verantwortung übernehmen. Dabei wurde deutlich, dass die verantwortlichen Akteure der gemeinsamen Verantwortungsübernahme beim Thema Schulerfolg einen hohen Stellenwert einräumen.
Foto: Detlef Schröder (Foto-Atelier Schröder)/dkjs

zur Dokumentation der Fachtagung

zum Fachbericht "Kommunale Strategien für Schulerfolg" von Mario Tibussek (Deutsche Kinder- und Jugendstiftung)

Lerncamp gegen Sitzenbleiben: 82 Prozent der Teilnehmer schaffen Versetzung

12.07.2013 – Wenn heute in Sachsen-Anhalt die Zeugnisse verteilt werden, können 50 ehemals versetzungsgefährdete Schülerinnen und Schüler, die in den Winterferien 2013 am "Camp+ – Durchstarten zum Schulerfolg" teilgenommen haben, mit der Gewissheit in die Sommerferien gehen: "Versetzung geschafft!"


Unterstützt wurden sie dabei von Lehrkräften und Schulsozialarbeitern, die sich als Lernbegleiter im Camp+ oder im anschließenden Schulalltag als Team mit und für die Jugendlichen stark gemacht haben. Im Winter 2013/ 2014 werden erstmals zwei Lerncamps stattfinden und 120 versetzungsgefährdete Schülerinnen und Schüler fit machen für den Sprung in die nächste Klasse.
Mehr Infos zum Bewerbungsverfahren gibt es hier.

09.07.2013 – Auch in den nächsten Winterferien werden an zwei Campstandorten Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen für ihre Versetzung fit gemacht. Denn der Erfolg der Lerncamps für versetzungsgefährdete Jugendliche im Winter 2013 kann sich sehen lassen. In der Reportage "Blöd war gestern" lesen Sie von der Erfolgsgeschichte des 14-jährigen Jimmys.

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12.02.0213 – 60 Schülerinnen und Schüler haben sich in den Winterferien im camp+ auf ihre Versetzung vorbereitet. Dass die Jugendlichen vor allem viel Motivation gewonnen haben, davon überzeugte sich Kultusminister Stephan Dorgerloh persönlich.

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31.01.2013 – Heute beginnen in Sachsen-Anhalt die Winterferien und für 60 versetzungsgefährdete Schülerinnen und Schüler das erste Lerncamp in Schierke (Oberharz). „Wir wollen mit den Lerncamps ein weiteres Instrument gegen Schulversagen an den Start bringen. Dabei geht es darum, den Schülerinnen und Schülern neue Lernwege aufzuzeigen und so die Motivation für den Schullalltag zu wecken, um das Schuljahr erfolgreich zu meistern", so Kultusminister Stephan Dorgerloh. Anders als in der Schule lernen die Jugendlichen in Kleingruppen und werden individuell gefördert. Die pädagogische Arbeit orientiert sich außerdem an den Interessen, Ideen und Fähigkeiten der Schüler, die wiederum motivierter sind und Spaß am Lernen entdecken.

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06.11.2012 – 300 Lehrer und Sozialpädagogen diskutierten die Übergänge im Leben von Kindern und Jugendlichen am 25. Oktober in Magdeburg.

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06.11.2012 – Hessen hat es vorgemacht: Versetzungsgefährdete Schülerinnen und Schüler machen sich in Lerncamps fit für die nächste Klasse, Erfolgsquote 80 Prozent. Ab kommendem Jahr haben Jugendliche in Sachsen-Anhalt mit Camp+ – Durchstarten zum Schulerfolg! diese Chance.

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28.06.12 – Ein Interview mit Dr. Anja Durdel darüber, wann Schülerinnen und Schüler in der Schule erfolgreich sind, warum die Erfahrung, dass etwas gelingt, wichtig ist und was die Stiftung zu mehr Schulerfolg beitragen kann.

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26.06.2012 – Scheitern, Schwänzen, abkneifen, erst ein paar Stunden, dann ganze Tage. Schublade: schwieriger Fall, am Ende kein Abschluss, sondern Abgang, Ausschluss, Abtauchen. In welche Statistik auch immer. 7 Prozent, das sind über 50.000 Jugendliche, verlassen jährlich in Deutschland die Schule ohne Abschluss1. In Sachsen-Anhalt waren es 2010 12 Prozent: 1.101 Jungen und 743 Mädchen, 466 kamen aus Förderschulen.

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27.07.2011 – Bis 2013 soll die Zahl der Schulabbrecher in Sachsen-Anhalt auf 8,6 Prozent gesenkt werden. Das Programm „Schulerfolg sichern“ der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, des Ministeriums für Gesundheit und Soziales und des Kultusministeriums begleitet seit 2008 diesen Prozess. Gestern zogen die Programmverantwortlichen eine Zwischenbilanz: Immer mehr Schülerinnen und Schüler können sich bei Problemen an Schulsozialarbeiter wenden, trotzdem verlassen noch immer zu viele die Schule ohne einen Abschluss.

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Arbeitsalltag der Netzwerkstelle für Schulerfolg im Salzlandkreis

Als ein besonders erwähnenswertes Projekt wird die Kooperation zwischen den Schülerinnen und Schülern eines Gymnasiums und einer Hauptschule angeführt. „Schüler helfen Schülern“ heißt das Nachhilfeprojekt.

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