Anschwung für frühe Chancen – Ein Fazit in Zahlen

Seit 2012 begleitet das Programm Anschwung für frühe Chancen der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) und des Bundesministeriums für Familie, Senioren Frauen und Jugend (BMFSFJ) lokale Initiativen dabei, die frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung vor Ort auszubauen und zu verbessern. Nun endet das Programm und die Erfolge können sich sehen lassen.

Im gesamten Bundesgebiet haben sich 600 Anschwung-Initiativen gegründet. In kleinen Gemeinden wie Moßbach in Thüringen über Landkreise wie den Neckar-Odenwald-Kreis in Baden-Württemberg bis hin zu Großstädten wie Köln oder Berlin – in insgesamt 422 Kommunen haben sich Akteure für gute Aufwachsbedingungen für die Kleinsten zusammengeschlossen. Dabei sind Akteure aus der Praxis häufig die treibenden Kräfte vor Ort: Rund ein Viertel der Initiativen-Mitglieder arbeiten in einer Kita oder einem Familienzentrum. In ähnlich hohem Maße engagieren sich Mitarbeitende aus Ämtern und Behörden auf kommunaler Ebene, vor allem aus Jugendämtern.

Die sechs regionalen Servicebüros in Berlin, Dresden, Kiel, Köln, München und Trier sorgten für eine professionelle Prozessbegleitung der Anschwung-Initiativen und boten fachliche Unterstützung in Form von insgesamt 45 Hospitationsreisen, 80 Fortbildungen und zehn bundesweiten Fachtagen mit mehr als 1.400 Teilnehmenden. Im ersten Halbjahr 2015 wurden zudem noch 50 Workshops durchgeführt, mit denen auch neue Netzwerke erreicht werden konnten. 195 Prozessbegleiterinnen und Prozessbegleiter waren als externe Berater in den Kommunen unterwegs, um die Arbeit vor Ort anzuschieben.

Feedback:
Social Networks:FacebookTwittergoogle.comMister Wong