Bildungslandschaften zwischen den Meeren

„Bildungslandschaften zwischen den Meeren“ war ein Programm zur Unterstützung und Begleitung ausgewählter kreisangehöriger Kommunen in Schleswig-Holstein, die sich auf den Weg machten, eine kommunale Bildungslandschaft aufzubauen.


In der ersten Programmphase (2009/2010) machten sich die Kommunen Satrup, Bordesholm und Wedel unter dem Motto „Gemeinsam statt allein“ daran, ihre bereits bestehenden Bildungsangebote vor Ort miteinander zu planen, indem sie sich systematisch abstimmten, Angebote aufeinander bezogen und gemeinsam neue Ideen entwickelten und umsetzten. So konnten Erfahrungen für viele Kommunen im Land gewonnen und mit profesioneller Unterstützung an soliden Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit der Einrichtungen und Menschen vor Ort gearbeitet werden.


Im Mai 2011 startete unter dem Titel „Bildungslandschaften zwischen den Meeren 2.0 - Beteiligungskultur entwickeln!“ die zweite Programmlaufzeit. In dieser lag ein besonderes Augenmerk auf dem Aufbau von Strukturen und Verfahren zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in lokalen Bildungslandschaften. Zu den drei bereits vorhandenen Modellkommunen kamen die Städte Bad Oldesloe und Niebüll sowie das Amt Schafflund hinzu. Neben der individuellen Prozessbegleitung trafen sich die beteiligten Kommunen zweimal jährlich zu Netzwerktreffen, in denen sie ihre Erfahrungen reflektieren und sich kollegial beraten konnten. Im Rahmen der Fortbildung „Beteiligungskultur entwickeln! - Aber wie?“ wurden im Dezember 2011 und September 2012 aus jeder Kommune Vertreterinnen und Vertreter aus Schule, Jugendarbeit, Politik, Verwaltung und Kitas explizit zum Thema Kinder- und Jugendbeteiligung qualifiziert. Außerdem fanden Fortbildungen zu Themen wie Kommunale Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising, Kooperative Steuerung und Kommunale Bildungsplanung statt. Einen Film über die drei neuen Modellkommunen, der auf der Abschlussveranstaltung im November 2012 präsentiert wurde, können Sie sich hier online ansehen.


In der dritten Programmphase (2013/2014) nahm das Programm noch einmal besonders die Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in den Blick. Neu ausgewählt als Modellkommunen wurden die Stadt Glinde, die Stadt Wahlstedt sowie die Gemeinde Tarp.Diese arbeiten gemeinsam mit den Modellkommunen der vorangegangenen Programmlaufzeiten in einem Netzwerk an der Weiterentwicklung der Strukturen und Prozesse vor Ort, die der Bildungsvernetzung und der Kooperation unterschiedlicher Partner dienten.


Das Programm wurde von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung verantwortet und umgesetzt. Gefördert wurde es vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein, vom Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein sowie von der Gemeinschaftsaktion „Schleswig-Holstein - Land für Kinder“.


Ein Interview mit Vertretern der Städte Bad Oldesloe und Wahlstedt zum Thema "Beteiligung als Chance und/oder Zumutung für Jugendliche?!?" finden Sie hier.


Wie die Gemeinde Bordesholm mit dem Themenschwerpunkt musikalisch-ästhetische Bildung die Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene voranbrachte, erfahren Sie hier.


In diesem Interview erläutern Diplompädagogin Annika Peters, Koordinatorin für Bildung der Gemeinde Mittelangeln, und Judith Detlefsen, Koordinatorin
des Bildungscampus Tarp e.V., ihre Rollen und Aufgaben und warum es unabdingbar ist, Bildungsangebote auf kommunaler Ebene zu koordinieren.


Wie in Bad Bramstedt Bildung im örtlichen Bildungsrat gemeinsam verantwortet wird, erklärt Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach hier.

Hier berichten Bildungsplaner aus den Gemeinden Mittelangen und Tarp von den Chancen und Herausforderungen einer neuen Bildungskultur im ländlichen Raum.


Eike Binge, Stadtjugendpflegerin in Wedel und Angelika Thomsen, Jugendhilfeplanerin in Glinde, erzählen in diesem Interview von ihren Erfahrungen bei der Entwicklung eines Leitbilds für Bildung in ihren Kommunen.


Die Niebüller Bildungsplaner zeigen sich im Gespräch mit Vera Bacchi von einem umfassenden Bildungskonzept überzeugt.


Wie es in der Stadt Wahlstedt nach den ersten Schritten zur Gestaltung ihrer Bildungslandschaft weiterging, erfahren Sie im Interview mit Bürgermeister Matthias-Christian Bonse.


Wozu ein Bildungsbericht dient, welcher Arbeitsaufwand damit verbunden ist und was das Sammeln von Daten mit dem Aufbau einer Bildungslandschaft zu tun hat, erfahren Sie im Interview mit Mitarbeitenden der Stadt Wedel.

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