Prozessbegleitung

Der Aufbau einer lokalen Bildungslandschaft verändert Strukturen, Denk- und Arbeitsweise der Akteure vor Ort. Menschen, die vorher kaum miteinander in Kontakt waren, sollen sich auf ein gemeinsames Bildungsverständnis einigen und entwerfen ein Handlungskonzept. Die Umsetzung erfolgt nicht getrennt in einzelnen Einrichtungen oder dem Jugendamt, sondern in Absprache zwischen Kita, Schule und der Verwaltung.


Eine Prozessbegleitung kann diese Entwicklung unterstützen. Als externe Berater oder Moderatoren helfen sie den Akteuren dabei, ihre Ziele klar zu formulieren und den Weg zum gewünschten Ziel zu gehen. Sie sind neutral und treten allen Stakeholdern mit gleichem Abstand und mit gleicher Wertschätzung entgegen. Sie erinnern die Akteure an die selbst gesteckten Ziele, beraten bei der Ausgestaltung des Prozesses und entwickeln Formen, wie sich möglichst viele Menschen an dem Entwicklungsprozess beteiligen können.


Die Prozessbegleiter/innen haben selbst keine steuernde Rolle, können aber durch Strukturierung sehr zur Qualitätssteigerung des Prozesses beitragen.

 

Wichtige Kompetenzen sind

  • Moderation
  • Veränderungsmanagement
  • Gestaltung von Kooperationen
  • Projektmanagement
  • Beteiligungsverfahren


Eventuell können auch pädagogische Fachkompetenzen hilfreich sein. Oft ist aber vor Ort genug fachliches Wissen vorhanden. 



Zum Weiterlesen


Ausgabe 1/2011 des Bildungslandschaftsmagazins bewegt! widmet sich dem Schwerpunkt Prozessbegleitung aus verschiedenen Perspektiven: Welche Menschen stecken hinter diesem Beruf? Wie sieht der Alltag einer Prozessbegleiterin aus? Wie genau wirkt eine Prozessbegleitung.


Das Praxishandbuch "Wie geht's zur Bildungslandschaft?" gibt konkrete Hinweise und Tipps, an welchen Punkten eine Prozessbegleitung hilreich ist und worauf Kommunen bei der Ausschreibung achten sollten.

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