Chancengerechtigkeit

Bildungserfolg hängt in Deutschland wesentlich vom sozialen Hintergrund ab. Fast jedes dritte Kind unter 18 Jahren wächst in sozialen, finanziellen und kulturellen Risikolagen auf  – und hat damit schlechtere Chancen auf eine erfolgreiche Bildungsbiografie als andere Kinder und Jugendliche. Für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft ist es unabdingbar, Kindern und Jugendlichen gerechte Chancen auf Bildung zu ermöglichen.

Bildungs- und Teilhabechancen zu verbessern bedeutet, soziale, herkunfts- oder anlagebedingte Startnachteile auszugleichen. In Bund, Ländern und Kommunen werden vielfältige Maßnahmen ergriffen, Kindern und Jugendlichen optimale Bildung zu ermöglichen.


Damit Kinder und Jugendliche ihr Potenzial voll entfalten können, müssen Kommunen gemeinsam mit Bildungseinrichtungen und Zivilgesellschaft aktiv werden und günstigere Rahmenbedingungen für gute Bildungs- und Teilhabechancen schaffen.  Eine gut ausgebaute, konzeptionell aufeinander bezogene und verlässlich miteinander verknüpfte Bildungsinfrastruktur kann zur gesellschaftlichen Teilhabe der Bürger/innen eines Gemeinwesens und zu mehr Chancengerechtigkeit beitragen.


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Ausgabe 1/2012 des Bildungslandschaftsmagazins bewegt!
widmet sich dem Schwerpunkt Chancengerechtigkeit: Wie stehen die Chancen auf gute Bildung? Wer kann welche Variablen bewegen, um Kinder und Jugendliche besser zu fördern?

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