Promotionskolleg: Bildung als Landschaft

Das Promotionskolleg „Bildung als Landschaft" untersucht das Verhältnis von formalen und non-formalen Bildungsorten sowie von formellem und informellem Lernen im Kindes- und Jugendalter. Ziel des Forschungsprojekts ist es, die Versäulung des Bildungswesens in schulische Bildungsforschung einerseits und außerschulische Bildungsforschung andererseits zu überwinden. Die Bedeutung non-formaler Bildungsangebote im Zusammenspiel mit formaler Bildung als »Bildungslandschaft« wird in den Blick genommen.

Konkret heißt das: Lernprozesse werden aus der Perspektive von Kindern und Jugendlichen wahrgenommen und die häufig getrennten Orte formaler und non-formaler Bildung aufeinander bezogen. Eine große Rolle spielen dabei jedoch nicht nur die Lebensläufe von Kindern und Jugendlichen, sondern auch die Sicht der pädagogischen Fachkräfte, die in diesem Kontext aktiv sind.

Mit dem Konzept der »Bildungslandschaft« wird Anspruch markiert, diese bisher getrennt gesehenen Welten des formellen und informellen Lernens bzw. der formalen und non-formalen Bildung in der Ausgestaltung regionaler und kommunaler Bildungsräume stärker aufeinander zu beziehen und damit synergetisch fruchtbar zu machen. Gerade im Kontext von Bemühungen um stärkere Bildungsgerechtigkeit ist dieses ein zentrales Anliegen.


Das Promotionskolleg „Bildung als Landschaft. Zum Verhältnis von formalen und non-formalen Bildungsorten sowie formellem und informellem Lernen im Kindes- und Jugendalter“ ist ein gemeinsames Promotionskolleg

  • des Instituts für Grundschulforschung der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg,
  • des Lehrstuhls für Allgemeine Pädagogik der Otto-Friedrich-Universität Bamberg
  • der Fakultät Sozialwissenschaften der Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg
  • der Fakultäten für Sozialwissenschaften sowie für Religionspädagogik, Bildungsarbeit und Diakonik der Evangelischen Hochschule Nürnberg in Kooperation mit der Hans-Böckler-Stiftung.

 

Mehr über das Promotionskolleg "Bildung als Landschaft" erfahren Sie hier.

 

 

Foto: dkjs

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