Fachtagung "BILDUNG IM STADTTEIL – Wie lokale Bildungslandschaften gelingen."

28.02.2011 – Auf der Fachtagung "BILDUNG IM STADTTEIL – Wie lokale Bildungslandschaften gelingen." diskutierte Mario Tibussek auf Einladung der Gröpelinger Projektgruppe „Lernen vor Ort“ Bremen mit weiteren Referenten aus Berlin und Hamburg über "Lokale Bildungslandschaften" und ihre Einbindung in ein kommunales Bildungsmanagement. Tibussek verwies pointiert auf die Bedeutung der Quartiere und Stadtteile, wenn es um die Schaffung zeitgemäßer Bildungsstrukturen geht. Die Schule könne nur einen Ausschnitt von Bildung gestalten, darüber hinaus spielten nicht-schulische Bildungsorte, Medien, Freunde und Cliquen, Kultureinrichtungen, Freizeit, Sport usw. ebenfalls eine bedeutende Rolle.

Doch wie kann eine Kommune eine solch komplexe lokale Bildungslandschaft steuern? Wie können die unterschiedlichen Akteure und Interessen unter einen Hut gebracht werden? "Eine Steuerung aus der Governance-Perspektive, indem die Aktivitäten aller relevanten Akteure zielgerichtet koordiniert werden," so Tibussek, "bietet für diese komplexe Aufgabe gute Optionen. Diese Koordinierung darf nicht nur horizontal vernetzt werden, d. h. auf derselben Ebene bleiben ... Ergänzend zur horizontalen Vernetzung über Zuständigkeits- und Ressortgrenzen hinweg wird also auch eine vertikale Koordination benötigt, in der top down- und bottom up-Prozesse zusammenfinden."

 

Hier gibt's die Tagungsdokumentation.

Feedback:
Social Networks:FacebookTwittergoogle.comMister Wong