Öffnung von Schule in den Sozialraum, Kooperationen und Bildungslandschaften

20.12.2013 – Was muss passieren, damit Ganztagsschulen und andere Bildungsakteure im Sozialraum gut miteinander kooperieren? Dieser Frage gingen die Teilnehmenden eines Salons auf dem 10. Ganztagsschulkongress im Programm "Ideen für mehr! Ganztägig lernen." nach.


„Bildungslandschaften“ gelten als Zauberformel, wenn es darum geht, Heranwachsende gut auf ihrem Weg von der Kita bis zum Beruf zu unterstützen und Kommunen zu einem neuen Profil zu verhelfen. Ganztagsschulen sind als kooperationserfahrene Schulen oft das Herzstück von Bildungslandschaften. Im Rahmen des

Kooperationspartner wie Sportvereine, Kinder- und Jugendhilfe, kulturelle Projekte und auch manche Eltern verbinden jedoch mit der Ganztagsschule auch die Befürchtung einer Vereinnahmung durch die Schule oder einer Verschulung der Kindheit.

Die Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG) belegt eine Steigerung der Kooperationsaktivitäten von Schulen und eine zunehmende Vielfalt. Prof. Dr. Thomas Rauschenbach, Mitglied des StEG-Konsortiums, sieht in der Vielfalt der möglichen Ansätze einerseits den Erfolg des Ganztagsschulausbaus begründet, warnt aber andererseits vor „Konzeptionslosigkeit“, zu der fehlende länderübergreifende Qualitätsstandards führen könnten.

Einen Mitschnitt der Beiträge finden Sie hier.

Mehr zum 10. Ganztagsschulkongress lesen Sie hier.


Foto: Piero Chiussi/dkjs

Feedback:
Social Networks:FacebookTwittergoogle.comMister Wong