Tagung "Bildungslandschaften gemeinsam entwickeln und gestalten"

03.02.2011 – Die Tagung "Bildungslandschaften gemeinsam entwickeln und gestalten" in Koblenz lud dazu ein, Chancen und Möglichkeiten von Bildungslandschaften zu erkunden, Wege zu verbinden und herauszufinden, wie Bildungslandschaften entwickelt und gestaltet werden können.

 

Kinder und Jugendliche lernen nicht nur in Kita und Schule, sondern auch in ihrer Freizeit – sei es in Vereinen oder Jugendzentren, in Bibliotheken oder Projekten.

Lokale Bildungslandschaften sind der Versuch, die verschiedenen Lernorte und Lernsettings zu vernetzen und in einer Kommune oder Region ein aufeinander abgestimmtes Bildungssystem zu entwickeln. Unterstützt durch die Kommune arbeiten die verschiedenen Bildungseinrichtungen, die Jugendhilfe, Vereine und Verbände zusammen, um die Kinder und Jugendlichen entlang ihrer Bildungsbiographie zu begleiten.

 

In seinem Vortrag wies Prof. Dr. Jürgen Oelkers auf drei Punkte besonders hin. So gehe es um ein Cross-over. Denn nur als organisierte Landschaft mit deutlichem Zielgruppenbezug würde Bildung mehr als das sein, was Schulen zu bieten hätten.

 

Interesse entstehe darüber hinaus nur, wenn Anschlüsse gefunden werden an die alltäglichen Formen des Lernens, sei es in beruflicher Hinsicht oder im Hinblick auf die Allgemeinbildung.

 

Dritter wichtiger Punkt im Vortrag Prof. Oelkers ist das allgemeine Ziel einer Bildungsbeteiligung über die Lebenszeit. Die entscheidende Frage sei, wie die sogenannten „bildungsfernen Schichten“ dafür gewonnen werden können. Es dürfe nicht nur über neue Wege der Förderung vor und in der Schule nachgedacht werden, sondern es seien kommunale Gesamtprogramme zu entwickeln.

 

Zum kompletten Vortrag von Prof. Dr. Oelkers

 

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